Potential der Photovoltaik in Deutschland

aus bekannten Veröffentlichungen:

Photovoltaik nutzt die Energie des Lichts, um Elektronen aus den Atomen einer Siliziumschicht freizusetzen. Die freigewordenen Elektronen wandern nun zum Halbleitermaterial auf der einen Seite dieser Schicht, die Ionen zu dem auf der gegenüber liegenden Seite. Durch den so entstandenen Spannungsunterschied entsteht elektrischer Strom, wenn ein Verbraucher angeschlossen wird.

Auf 161 GWp schätzt ein Gutachten der TU München und der Siemens AG im Jahr 2010 das Photovoltaik-Potential auf Deutschlands Dachflächen allein.

Das wäre das etwa doppelte der Spitzenlast, die aktuell durch Deutschlands Stromnetz geht.

Pro Jahr könnten damit etwa 160 TWh regenerative Energie produziert werden, also knapp ein Drittel des Stromverbrauchs in Deutschland 2018.

Eine 2018 vom Karlsruhe Institute of Technology herausgegebene Studie berechnet unter Hinzunahme potentieller Fassadenverwendung und aktueller Methoden ein Potential von bis zu 4000 GWp.

Die Stand Sommer 2019 tatsächlich installierte Leistung beträgt lediglich < 50 GWP.

Dank Verringerung von Schneelastannahmen und Leichtbaumodulen haben sich mittlerweile auch viele ehemalige Bedenken der Baustatik erledigt.

Weitere Informationen:

https://mediatum.ub.tum.de/doc/969497/969497.pdf

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Spitzenlast

https://www.wegatech.de/ratgeber/photovoltaik/grundlagen/kwp-kwh/

https://www.ksp.kit.edu/9783731507871